Weihnachtspaddeln 2005
 
Paddeln im winterlichen Spreewald
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So wie (fast) jedes Jahr Weihnachten trafen wir uns auch diesmal wieder am 2. Weihnachtsfeiertag zum Paddeln im Spreewald. Diese, inzwischen auch schon zu einer Art weihnachtlichem Ritual gewordene, "Veranstaltung" findet zumindest immer dann statt, wenn die Fliesse im Spreewald eisfrei sind. Jedenfalls dieses Jahr hatten wir damit Glück und darüber hinaus hatte es sogar geschneit, so dass auch wirklich das entsprechende Flair passend zur Jahreszeit vorhanden war. Treffpunkt war, wie meist, die ARAL-Tankstelle am Ortsausgang Richtung Cottbus in Guben. Diesmal hatte Thomas 8 Uhr als Startzeit vorgesehen. Nach etwa einer Stunde Fahrt bogen wir in der Nähe von Schlepzig (bei Lübben) in den Wald ab und fuhren über eine schmale asphaltierte Strasse zur Gaststätte Petlampfsberg, die idyllisch am Ufer der Spree liegt. Zunächst wurden die Boote abgeladen und für die Faltbootfahrer begann die Tour erst einmal mit dem Zusammenbau ihrer Gefährte. Auch Carina und Jürgen, denen ich meinen Schlauchkanadier geliehen hatte, mussten erst einmal Hand anlegen, um denselben mit Luft zu füllen. Doch bald darauf ging es los. Als ersten wurde unser Rolli-Fahrer Olaf im Kanadier verstaut und zu Wasser gebraucht. Danach setzte der Rest der Truppe ein. Langsam glitten die Boote durch die winterliche Idylle. Überall zeigten sich kleine Eisränder an den Ufern. Hier und da waren einige Kühe zu sehen und nur selten bekamen wir andere Menschen zu Gesicht. Nachdem wir etwa anderhalb Stunden gepaddelt waren, fanden wir einen guten Platz für unsere geplante Rast am Zusammenfluss zweier Fliesse. Wir zogen die Boote an Land, Feuerholz wurde ausgepackt und es fand sich sogar noch weiterer Vorrat vor Ort. Bald darauf brannte ein kleines Feuer und der Glühweintopf wurde drüber gesetzt. Geschichten machten die Runde. Bratwürste und Kartoffeln wurden gegrillt und endlich war auch der Glühwein heiss und die ersten Becher kreisten in der Runde. Schnell verging die Zeit und es setze zu unserer Freude noch Schneefall ein, der Ruck Zuck die ganze Boote überzuckerte. Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten langsam wieder den Rückweg antreten. Diesmal ging es auch noch gegen die Strömung, aber trotzdem kamen wir gut voran. Bei Einbruch der Dämmerung waren wir wieder an der Gaststätte angekommen, verluden Boote und Ausrüstung und rückten noch auf einen Kaffee in die Gaststätte ein.