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Für Ende August hatte die Rad- und Wandergruppe unserer Sektion wieder einmal eine Tour organisiert, die uns diesmal in die nähere Umgebung führen sollte. Ziel war unter anderem die Lieberoser Heide und der Henzendorfer Findlingspark. Los ging es, wie schon des Öfteren, von der ARAL-Tankstelle in der Cottbuser Strasse, wo wir uns gegen neun Uhr trafen. Über Wilschwitz, Lauschütz und Henzendorf erreichten wir in gemütlichem Tempo die Reicherskreuzer Heide, die wir in Richtung Staakow und Großer Schwanensee durchquerten. Dort angekommen gab es erst einmal eine längere Rast und in dem klaren Wasser ein kühles Bad. Neben uns genießen noch einige Familien das herrliche Wetter am Ufer des Sees. Weiter geht es dann in Richtung Ullersdorf. Eine erneute Unterbrechung der Fahrt gibt es in der Lieberoser Heide. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der sowjetischen Streitkräfte hat sich eine einzigartige Flora und Fauna herausgebildet. Weithin sichtbar blüht es in auffälligem Violett. Von einem großen hölzernen Aussichtsturm aus kann man weit in die offene Landschaft blicken - nur Wald und Heide ringsum. Besonders lustig wird es, als eine Schar älterer Touristen mit einem Pferdefuhrwerk herangekarrt wird. Wir satteln wieder die Räder und erreichen bald darauf Ullersdorf. Hier gibt es in der Dorfkneipe erst einmal Bier und Bockwurst für alle. Nach dieser Stärkung sind wir bereit für weitere Taten und setzen uns wieder in Bewegung. Unser nächstes Ziel ist der Henzendorfer Findlingspark - eine Ansammlung zum Teil bunt bemalter steinerner Brocken, die in einem weitläufigen Areal zusammen getragen wurden. Anscheinend haben wir es heute mit Touristen auf Pferdefuhrwerken, denn erneut rückt ein solches an und wir ergreifen mehr oder weniger die Flucht. Über sandigen Wiesen- und Waldwege nähern wir uns wieder Lauschütz, wo wir auf einer Wiese im Garten von Familie Becker unser Zeltlager aufschlagen und noch einen gemütlichen Grillabend mit einem Diavortrag über Schottland verleben. Lange noch halten es die Nachtschwärmer unter unseren Mitgliedern am wärmenden Feuerkorb aus. Am nächsten Morgen startet der Tross nach einem ausgiebigen Frühstück. Um die Heimkehr noch etwas zu verzögern, finden sich alle bereit, einen Umweg in Richtung Bresinchen zu fahren, so dass schlussendlich gegen Mittag alle wieder zu Hause sind.
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